Pilgern in Franken

Ein Pilgertag auf den Spuren der fränkischen Juden in den Haßbergen

Beim Pilgern spüren wir der damaligen Zeit nach und wie sich meine Zeit heute anfühlt. Wer die Vergangenheit erforscht, kann die Gegenwart besser verstehen. Beim Gehen schweigen oder mit anderen reden: Beides kann mir neue Impulse geben.

Pilgern in Franken

Daten

Zeitraum:
24.03.2024

Kosten

pro Person
10 Euro (Verwaltungspauschale)

Ort

Deutschland, Untermerzbach

Treffpunkt
Schlosskirche Gereuth
(Parkmöglichkeiten davor)

Anreise

Eigene An- und Abreise

Start: 9 Uhr
Ende: gegen 17 Uhr

Leitung

Andrea & Walter Pfeufer
Christa & Lothar Hartmann

Über diesen Pilgertag

Im Land der Burgen und Schlösser in einer fast unberührten Landschaft mit bunten Mischwäldern und weiten Wiesentälern - genauer gesagt in den Haßbergen zwischen Bamberg, Coburg und Schweinfurt - gibt es nicht nur zahlreiche Burgen, Schlösser und Ruinen, sondern auch eine enge Verknüpfung dieser mit den fränkischen Juden. Das verdeutlichen die Synagogen und jüdischen Friedhöfe in der Gegend sowie die ehemalige Judenschule, die Mikwe.

Einer der Schlossherren war Lothar von Greiffenclau, der vor ca. 300 Jahren im Schloss Gereuth residierte. Er war zugleich Schutzherr der Juden. Ausgehend vom Schloss Gereuth geht es an unserem Pilgertag auf dem Geschichtspfad durch Obermerzbach zur Synagoge nach Memmelsdorf i.UFr. Diese ist in der Progromnacht 1938 kein Raub der Flammen geworden. Deshalb können wir unsere Mittagspause in ihr halten (Selbstversorgung! Getränke und WC vorhanden). Anschließend erkunden wir den Judenfriedhof draußen im Wald am „Bibelweg“. Unser Rückweg führt uns durch Wüstenwelsberg, wo wir den herrlichen Ausblick über das hügelige Land bis zum Staffelberg und Schloss Banz genießen.

Beim Pilgern spüren wir der damaligen Zeit nach und wie sich meine Zeit heute anfühlt. Wer die Vergangenheit erforscht, kann die Gegenwart besser verstehen. Beim Gehen schweigen oder mit anderen reden: Beides kann mir neue Impulse geben.


Hinweis zur Strecke

Unser 14 km langer Rundweg führt uns über drei kurze An- und Abstiege (ca. 350 Höhenmeter), aber auch gemütlich durch Wiesen- und Waldwege, die teilweise geteert sind. Tagesgetränk, Verpflegung und dem Wetter angepasste Kleidung sind mitzubringen.

Den Pilgertag beenden wir mit einer Abschlussandacht gegen 17 Uhr.

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